Filter und Wasserqualität
Optional lässt sich der CUBE mit einem eigenen Filter ausstatten. Er arbeitet mit Aktivkohle und einem Hohlfaserfilter und nimmt Bakterien, Chlor, Chemikalien und Pestizide aus dem Wasser. Das Ergebnis ist ein klarerer Geschmack, was besonders dort auffällt, wo das Leitungswasser nach Chlor schmeckt.
Der Filter wird einmal im Jahr gewechselt. Das lässt sich ohne Werkzeug erledigen; wir weisen bei der Übergabe ein und bleiben danach Ansprechpartner für Nachschub an Filtern und Zylindern.
Unabhängig davon läuft das kochende Wasser weiterhin über den Aktivkohlefilter des Kochendwasser-Reservoirs, der für hohe Temperaturen ausgelegt ist. Beide Filter arbeiten getrennt voneinander.
Platzbedarf im Unterschrank
Der CUBE ist 500 Millimeter hoch und 340 Millimeter tief; mit angeschlossenem CO₂-Zylinder misst er 223 Millimeter in der Breite, ohne Zylinder 153 Millimeter. Dazu kommt das Kochendwasser-Reservoir, das je nach Modell zwischen 153 und 200 Millimetern stark ist. In Summe ist ein Spülenunterschrank mit beiden Geräten gut gefüllt.
Der Leitungsdruck muss für den CUBE zwischen zwei und vier bar liegen, der Anschluss braucht Strom; im Bereitschaftsbetrieb zieht das Gerät rund fünf Watt. Diese Punkte prüfen wir beim Aufmaß, zusammen mit der Frage, wo der Abfall künftig steht.
In vielen Hamburger Projekten verlegen wir das Abfallsystem deshalb in ein Nachbarelement oder in die Kochinsel, damit unter der Spüle Platz für die Technik bleibt. Das ist eine Entscheidung, die früh in den Entwurf gehört und sich später nur mit Aufwand korrigieren lässt.
Für wen sich der CUBE lohnt
Wer ohnehin täglich Sprudelwasser trinkt, merkt den Unterschied am schnellsten: kein Kistenschleppen, kein Leergut, kein Platzbedarf im Keller oder in der Speisekammer. In Stadtwohnungen ohne Aufzug ist das oft das stärkste Argument überhaupt.
Weniger sinnvoll ist der CUBE, wenn im Haushalt vor allem Leitungswasser ohne Kohlensäure getrunken wird und der Kühlschrank ohnehin eine Karaffe fasst. Dann bleibt der Platz unter der Spüle besser für Stauraum reserviert, und das Kochendwasser-Reservoir allein erfüllt seinen Zweck.
Welche Variante zu Ihrem Haushalt passt, klären wir im Beratungsgespräch, zusammen mit der Wahl der Armatur. Die Unterschiede zwischen den Baureihen stehen auf der Seite zu den Quooker Modellen.
Häufige Fragen zum Quooker CUBE
Wie viel Platz braucht der CUBE?
Er ist 500 Millimeter hoch, 340 Millimeter tief und mit angeschlossenem CO₂-Zylinder 223 Millimeter breit; ohne Zylinder sind es 153 Millimeter. Dazu kommt das Kochendwasser-Reservoir. Ein Spülenunterschrank mit beiden Geräten ist damit weitgehend belegt, weshalb wir Abfall und Stauraum meist umplanen.
Wie oft muss der CO₂-Zylinder gewechselt werden?
Ein Standardzylinder reicht für bis zu sechzig Liter Sprudelwasser, der Drei-Kilo-Zylinder für bis zu vierhundertzwanzig Liter. Wie oft gewechselt wird, hängt also am Verbrauch. Wer viel Sprudelwasser trinkt, fährt mit dem größeren Zylinder ruhiger.
Was macht der CUBE-Filter?
Er kombiniert Aktivkohle mit einem Hohlfaserfilter und entfernt Bakterien, Chlor, Chemikalien und Pestizide. Gewechselt wird er einmal im Jahr. Der Filter ist optional; das kochende Wasser läuft unabhängig davon über den Filter des Kochendwasser-Reservoirs.
Braucht der CUBE einen eigenen Stromanschluss?
Ja, er wird im Unterschrank an 220 bis 240 Volt angeschlossen. Die Leistung liegt bei 100 Watt, im Bereitschaftsbetrieb bei rund fünf Watt. Die Steckdose planen wir zusammen mit der für das Kochendwasser-Reservoir ein.
Welcher Leitungsdruck ist nötig?
Für den CUBE sollte der Druck zwischen zwei und vier bar liegen. Das Kochendwasser-Reservoir verträgt zwei bis sechs bar. Beim Aufmaß messen wir den Druck, bevor die Entscheidung fällt.
Lässt sich der CUBE später nachrüsten?
Technisch ja, solange im Unterschrank Platz und ein Anschluss vorhanden sind. Praktisch ist es einfacher, den Platz von Anfang an vorzusehen, auch wenn der CUBE erst später kommt. Dann muss die Küche dafür nicht noch einmal geöffnet werden.
Was beeinflusst die Kosten eines CUBE?
Die Entscheidung für oder gegen den Filter, die Wahl der Zylindergröße und der Aufwand für Strom- und Wasseranschluss im Unterschrank. Dazu kommt, ob der Unterschrank umgeplant werden muss. Wir rechnen nach dem Aufmaß individuell und besprechen den Rahmen im Beratungsgespräch.



